Die Gesichter der Initiative für Menschen in Not – arche noVa näher beleuchtet.

Die bedeutende Arbeit der humanitären Organisation arche noVa e.V. ist mir seit vielen Jahren wahnsinnig wichtig. Vor sieben Jahren kam mir der Gedanke: Weshalb nicht meine Fähigkeiten als Werbefotografin direkt einsetzen und für Rückenwind sorgen? Diese Idee wurde mit Freude angenommen. Denn Fotos von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen – vom Vorstand über Finanzen, Marketing bis hin zu den Referenten und Auslandsprogrammleiterin – bilden das Gesicht von arche noVa nach außen. Glaubwürdigkeit, Persönlichkeit und Sympathien jedes Einzelnen machen die gesamte Organisation aus und wertvoll.

Ich hatte professionelle Studiobilder und einen typischen Wiedererkennungswert im Sinn. Die Idee der roten Wasserpumpe als verbindendes Element und als Symbol für das Engagement. So kam es, dass ich anfangs in der Dresdner Yenidze die Porträtfotoaufnahmen umsetzte – mit der roten Pumpe. Seit ich mein Fotostudio in Dresden führe, ist das Setup in der Nordstraße schnell aufgebaut – und das „Fotomodell Wasserpumpe“ immer parat, wenn ein Neuzugang bei arche noVa fotografiert werden soll.

Foto-Reportagen bringen das Engagement näher

Die Arbeit der humanitären Organisation spielt sich in Ländern mit Wasserknappheit ab. Wie also auf die Missstände in Krisengebieten aufmerksam machen und zeigen, dass Hilfe zur Selbsthilfe Kontinent übergreifend möglich ist? Wie bringt man jungen wie Erwachsenen Menschen näher, dass eine Frau, die in ihrem Dorf die Wasserpumpe später auch reparieren kann, nicht nur angesehen ist, sondern das Fortbestehen der Versorgung sichert? Wie kann man den Wert von sauberem Wasser in eine Gesellschaft kommunizieren, die bei Durst nur den Hahn aufdrehen muss?
Die Teams von arche noVa haben in den vergangenen 29 Jahren viele wirksame und kreative Antworten gegeben. Die Veranstaltungen wie Blaue Stunde, Workshops zur Bildung für nachhaltige Entwicklung, Schulprojekte und Kurse sind beliebt und bekannt. Als Reportage-Fotografin begleite ich gern die Projekte mit meiner Kamera vor Ort. Ich dokumentiere Szenen, Gespräche und Ereignisse aus meinem Blickwinkel – als Close-up bis hin zum Weitwinkel.

Mit einem Stand auf der bundesweiten #unteilbar Veranstaltung in Dresden hat die Initiative an einem heißen Sommertag Wasser verteilt. Message: „Jeder Tropfen zählt – Trinkwasser für alle“ Unten seht ihr eine Fotoaufnahme aus der Reportage der Feierlichkeiten zum 25-jährigen Bestehen der Initiative im Dresdner Hygiene-Museum.

Es fetzt einfach anderen Menschen zu helfen. Für ordentlich Rückenwind zu sorgen. Dafür nehme ich mir super gern Zeit. Was ich im Gegenzug zurück erhalte? Direkten Einblick in die Arbeit, in die schweren Lebensbedingungen anderer Menschen und das richtige Maß, eigene Herausforderungen einzuordnen. Es ist großartig, dass es so stark engagierte Menschen bei arche noVa gibt! Danke!

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